di schwarz chatz #53 ist online

Aus dem Inhalt:

• Freiheit für die angeklagten Trump-Gegner_innen!

Nach den Protesten gegen die Amtseinführungsfeier von Donald Trump stehen mehrere Aktivist_innen auf der Anklagebank, darunter auch Mitglieder der Industrial Workers of the World IWW. Die Staatsanwaltschaft fordert u.A. 60 Jahre Knast!
 
• Nach den Knüppeln die Repression

Der G20 in Hamburg war ein Beispiel für einen Polizeistaat und -Gewalt. Nun folgt die internationale Hexenjagd der SoKo "Schwarzer Block". Ein kurzer Abriss über die Geschehnisse in Hamburg und deren Folgen.
 
• Kämpfen, produzieren, organisieren.
 
Die Union Coop, ein Zusammenschluss von Kollektivbetrieben, macht sich nun an ein Problem vieler Kollektive: den Vertrieb. Der Shop ist nun online und enthält Tee aus einem Arbeitskampf und Seife aus einer besetzten Fabrik in Griechenland.
 
la politique d'asile bégaye

La politique d'asile n'est pas seulement motivée par le racisme, mais par une strategié neoliberale.
 
160 Jahre "libertär". Teil 1: Déjacques Kritik an Proudhon.

Teil 1 behandelt die Entstehung des Begriffs selbst. Dabei geht es um den Konflikt zwischen Déjacque und Proudhon und dessen kruden Sexismus und Inkonsequenz.

 

Anarchistische Büchermesse 2018: 11-13. Mai

Auch dieses Jahr findet die anarchistische Büchermesse wieder in Bern statt. Das Diesjährige Thema:

Kollektive! Anarchy in action

Nebst den umfangreichen Büchertischen wartet die Büchermesse auch dieses Jahr mit diversen Workshops, Konzerten, Brunch etc. auf. Ausserdem gibt es dieses Jahr die AnarKiTa-Kinderbetreuung.

weitere infos findet ihr auf www.buechermesse.ch

ORT: Bühlplatz-Mensa, Gertrud-Woker-Strasse 3

di schwarz chatz #52 ist online!

Aus dem Inhalt:

• 19% weniger Lohn? 19% weniger arbeiten!

Frauen verdienen immer noch etwa 20% weniger als ihre männlichen Kollegen. Wir fordern daher dazu auf, einfach 20% weniger zu arbeiten, bis die Lohnlücke geschlossen wird.
 
• Frankreich: Was tut sich an der Protestfront?

Bahnstreiks, besetzte Unis und die Räumung des ZAD: In Frankreich regt sich massiver Widerstand gegen das Regime Macron
 
• Klassenkampf unter dem Regenbogen
 
Um die Jahreswende kam es in Berlin zu einem aussergewöhnlichen Arbeitskampf: Gegner_in war der Berliner Lesben- und Schwulenverband
 
Afrin besetzt, Gummischrot in Bern

Während im kurdisch/nordsyrischen Afrin die Bomben fallen, flog in Bern Gummischrot gegen eine Solidaritätsdemo
 
Landesstreik 1918, Teil 1: Der Weg in den Landesstreik

Teil 1 soll aufzeigen: Wie es zu einem der wichtigsten Ereignisse der modernen Schweizer Geschichte kommen konnte

 

Veranstaltung zu Macron, Reformen und Widerstand

In Frankreich ist letztes Jahr eine soziale Massenbewegung rund um die arbeitgeberfreundliche Arbeitsmarktgesetzes-Initiative „Loi El Khomri“ entstanden. Im Kontext eines mit Notstandsgesetzen und Aufrüstung gegen tatsächliche und vermeintliche TerroristInnen kämpfenden Staates ist auf den Straßen und in den Medien eine seit Jahren vermisste Aufbruchstimmung sichtbar. Streiks, Großdemos und militante Aktionen fanden täglich statt, im Frühling/Sommer 2017 brachten nächtliche Platzbesetzungen und öffentliche basisdemokratische, spektrenübergreifende Protestversammlungen die neoliberale und repressive Ordnung inmitten der EU ins Wanken.

Nachdem eine abgeschwächte Version der Reform am Parlament vorbeidurchgedrückt wurde, schienen die Angriffe der Regierung und die Mobilisierungen abzuflauen. Doch bald wurde klar, dass der Abbau weitergeht: Aktuell findet ein massiver Angriff auf die französische Bahn statt: Sie soll privatisiert werden und im Zuge dessen von ‘unrentablem Ballast’ (9’000 km Nebenstrecken, bessere Arbeitsbedingungen) befreit werden. Dagegen hat sich erneut Widerstand formiert.

Im deutschsprachigen Raum wurden die linken Massenbewegungen im Frankreich der letzten Jahre eher wenig rezipiert. Dies ist bedauerlich und sollte sich ändern. Um mehr über den Ausnahme- zustand und die Proteste in Frankreich zu erfahren, berichtet ein Aktivist aus Paris über Erfahrungen und die Hintergründe der sozialen Bewegung.

Bildungsabbau stoppen!

Studiengebührenerhöhungen. Leistungsabbau an Schulen. Prekarisierung der Berufslehre. Lohnsenkungen bei Lehrer*innen. Der Bildungsabbau schreitet voran. Und wir, Studierende, Schüler*innen, Forschende und Angestellte haben genug davon.

Deshalb rufen wir ab dem 19. März zu einer schweizweiten Aktionswoche und am 24. März zu einer grossen gemeinsamen Demonstration auf. Gegen den Einfluss der Wirtschaft auf unsere Bildungsinstitutionen. Und für eine starke, emanzipatorische und partizipative Bildung für alle. 

Beteilige Dich. Denn jetzt ist Zeit für Veränderung.

 

Wir finden den Widerstand gegen den Abbau und die Kommerzialisierung der Bildung einer der wichtigsten Kämpfe der heutigen Zeit. Ein Bildungsabbau hat schwerwiegende Folgen nicht nur an der Uni, sondern auch in der Berufsausbildung. Kritisches Denken verkümmert zunehmend in einer durchrationalisierten Wissensfabrik. Auch Gewerkschaften sollten sich deshalb für eine Bildung abseits der Marktverwertungslogik und also gegen den Spardruck einsetzen.

 

Die FAU Bern solidarisiert sich mit dem Bildungsaufstand