Nachrichten

Tag der Pflege: Guter Pflege steht Profit im Wege

Heute war der Tag der Pflege. Wir haben uns zum dritten Mal am Walk of Care in Luzern beteiligt und uns für die Interessen des Pflegepersonals eingesetzt. Der Walk of Care muss für uns vor allem ein Auftakt zur weiteren Organisierung des Pflegepersonals sein. Wir Pflegenden dürfen nicht nachgeben, solange die Arbeitsbedingungen für uns alle, egal welcher Qualifikation, untragbar sind.
Guter Pflege steht Profit im Wege!

Mitteilung zum 1. Mai

Trotz dem Regen sind schweizweit Menschen zum Tag der Arbeit(er*innen) auf die Strasse gegangen und haben ihrem Unmut über die Ungleichheit Luft gemacht. Die FAU war sowohl an der kämpferischen Demonstration in Solothurn wie auch in Luzern dabei.

Walk of Care Luzern

Walk of Care am 13. April in Luzern

Das Pflegepersonal ist heute in Luzern erneut auf die Strasse gegangen. Mit Transparenten, Schildern und Parolen äusserte die Pflege ihren Unmut über die momentane Situation.

Guter Pflege steht Profit im Wege!

 

Anonyme Aktion gegen Gastrosuisse

Besonders in der jetzigen Pandemie zeigte der Branchenverband Gastrosuisse des öfteren, dass ihnen das Wohl der Arbeiter*innen am Arsch vorbei geht. Nun scheint es ein paar Arbeiter*innen gereicht zu haben: In der Nacht auf den 22. März wurden am Hauptsitz Botschaften hinterlassen: Lohn rauf! Sicherheit für alle Angestellten!

 

Für ein Mindesteinkommen für Erwerbslose!

Wir brauchen ein Mindesteinkommen für Erwerbslose. Die Allianz gegen Sozialapartheid schlägt eine Entschädigung von 100% für alle Personen vor, deren Einkommen höchstens Zweidrittel des Medianeinkommens beträgt (rund 4'300 Franken im Monat). Denn im COVID-Gesetz hat das Parlament bereits anerkannt, dass 80% Lohn für die Tieflöhner*innen nicht reicht. Gleiches muss auch bei Arbeitslosigkeit gelten.

Liberalfeministische Augenwischerei

Gleich zwei Parlamentsentscheide haben in letzter Zeit für Freude in feministischen Kreisen und darüber hinaus gesorgt: Die am 1. Juli 2020 in Kraft getretene Revision des Gleichstellungsgesetzes und die auf den 1. Januar 2021 in Kraft gesetzten neuen Bestimmungen im Aktienrecht. Bei beiden stellt sich die Frage: Wer profitiert davon? Und was ändert sich konkret?

Zurück in die Normalität?

Eine zweite Welle war schon lange vorhergesagt. Die Stärke und Schnelligkeit in der Schweiz überraschte jedoch viele. Einiges hat sich seit der ersten Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 und dessen Krankheit COVID-19 in der Schweiz verändert. Leider längst nicht alles zum besseren.

Ein essenzieller Streik

Interview mit einem Amazon-Arbeit aus Piacenza. Gerade bei Beginn der Pandemie unternahm das Unternehmen wenig bis gar nichts, um die Arbeiter*innen zu schützen. Erst nachdem es zu Streiks kam, wurde der Schutz verbessert. Obschon schon lange transnationale Kämpfe im Unternehmen stattfinden, hat sich dies mit der Pandemie nochmals verstärkt. Doch für einen langfristigen Wandel wird dies noch nicht reichen.

Belarus: Weichen des Protestes

rot-schwarze Flaggen an einer Kundgebung in Minsk

Der Artikel bietet eine Übersicht über die letzten vier Monate der Proteste in Belarus gegen Lukaschenko. Kritisiert wird auch die unkritische Haltung der europäischen Linken gegenüber der Opposition. Doch gerade sozialrevolutionäre Bewegungen drohen dabei aufzulaufen. Denn die Opposition verfolgt nicht das Ziel „Freiheit für alle“ sondern „Freiheit für das Kapital!“.

"Wir sind voll"

Oftmals wird sehr zusammengefasst über die Pflege und ihre Probleme gesprochen. Oder es wird eben gar nicht über die Pflege geredet. Ein Interview zur Situation in der Pflege, wo die Probleme liegen und warum Klatschen eben auch aufregen kann.

100% Verarsche statt Entschädigung

Seit März kämpfen viele aus der Gastronomie mit massiven Lohneinbussen. Daher horchten viele von uns auf, als am 18. Dezember das Parlament 100% Kurzarbeitsentschädigung für die niedrigen Löhne verabschiedete. Mit den ersten Lohnabrechnungen zeigt sich nun: Die Realität ist weit davon entfernt. Stundenlöhner*innen kriegen maximal 81%, Monatslöhner*innen maximal 92%.

Forderungen für die Gastronomie

Die FAU Bern solidarisiert sich mit dem Gastrostreik. Die momentane Krise trifft viele Arbeiter*innen hart. Jetzt muss etwas passieren.

Unsere Forderungen:

  • Lohnersatz/Kurzarbeit zu 100% auf Löhne bis 4500.- CHF:
  • Übernahme der Arbeiter*innenanteile der Sozialabgaben bei Kurzarbeit
  • Ein Ende der Verträge auf Abruf (Nullstunden-Verträge).
  • Eine klare Strategie zur Eindämmung der Pandemie
  • Ein menschenwürdiger Umgang auf dem Arbeitslosenamt
  • Unterstützung auch für Arbeiter*innen ohne Arbeitserlaubnis

Gastrostreik am 12. Dezember

Ein Gastrokollektiv aus Betrieben und Arbeiter*innen ruft am Samstag 12.12. zum Streik auf. Es sind harte Zeiten für die Gastronomie. Viele Betriebe stehen angesichts der halbherzigen Massnahmen gegen die Pandemie vor dem aus. Der Druck auf die Arbeiter*innen steigt.

Auch die FAU Bern schliesst sich dem Aufruf zum Streik an.

Die Platzkundgebung findet am 12.12. um 15.00 Uhr auf dem Bahnhofplatz Bern statt

Sparen über Gesundheit: Auch in Bern

„Verschärfungen“ der Kantonsregierung verfehlen die Ziele. Interne Dokumente zeigen, dass sich der Regierungsrat ein weiteres mal von der Wirtschaft hat einwickeln lassen: geplante Schliessung der Restaurants am 30. November wich einem Kompromiss, der nichts nützt. Gastro-Arbeiter*innen sehen einer schwierigen und betrügerischen Zeit entgegen.

 

 

Hier werden Texte und Links zu verschiedenen Themen Angeboten.

Einerseits findet ihr unter A-syndikalismus einige Texte um ein Grundverständnis des Anarchosyndikalismus herzustellen.

Desweiteren wird demnächst eine Rubrik mit eigenen Texten erstellt.

Und eine weitere Seite wird erstellt werden um die Vielfältigkeit des Anarchismus darzustellen und dogmatische Ansichten aufzulockern.