Aktuell - FAU-Bern - DE

(Nicht nur) Gesundheitsbereich leidet wegen mangelhafter Vorbereitung

Gesichtsmasken und -Schilder wären eigentlich wichtig im Kampf gegen den Virus Sars-CoV-2. Jedoch hatten nur wenige Länder ausreichende Lager. Auch die Schweiz versäumte es, solche Lager zu füllen, obschon dies im Pandemieplan stand.

Als wäre der Virus SARS-CoV-2 nicht schon schlimm genug, machten Versäumnisse in der Pandemie-Vorbereitung die Lage nur noch schlimmer. Der Ausruf „Flatten the Curve“, also die Ansteckungskurve abzuflachen, sollte bewirken, dass die Gesundheitssysteme nicht kollabieren. Genau dies passierte in China und im März auch in Italien. Mit einer besseren Versorgung wären weniger Tote riskiertbzw. weniger drastische Massnahmen ergriffen worden können. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr kommt nun zum Vorschein, das der Bund, Kantone und Spitäler in der Vorbereitung gepatzt haben. Darunter leiden nun die Pflegearbeiter*innen. Diese dienten gerade in den ersten Tagen als Kanonenfutter.

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Das Ende der Pandemie?

Es zeichnen sich erste Rückgänge der Infektionen ab. Doch nun zur Normalität zurückzukehren wäre verfrüht. Das ist den Wirtschaftsvertreter*innen egal. Für sie steht Profit über den Menschen. Und nochmals zeigt sich: Unsere Wirtschaft dient nicht den Menschen, sondern die Menschen werden ihr geopfert.

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Neu: Corona-Solifon!

Ein Zusammenschluss aus FAU Bern, Gastrakollektiv, IWW JAM und Solnet bietet nun auch telefonische Beratung im Zusammenhang mit der momentanen Krise an. Wir versuchen mit diesem Mittel aktiv in die Auseinandersetzung einzugreifen. Mehr infos dazu findet ihr unter:

https://coronasoli.ch/ 

 

 

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Solidarität muss praktisch werden - machen wir Nachbarschaftshilfe

Schon nach kurzer Zeit gründeten sich in verschiedenen Städten Unterstützungs- und Nachbarschaftskollektive. Hier nochmals ein Aufruf, sich an dieser Art der praktischen Solidarität zu beteiligen.

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Covid-19: Arbeitsrecht | Droit du travail | labour law

21.3.20

Version française là-bas

English Version as PDF below

 

Seit Dienstag, dem 17. März sind die meisten Geschäfte in der Schweiz geschlossen, so wie auch die Schulen. Damit steht die finanzielle Zukunft vieler Arbeiter*innen in der Schwebe.

Wir müssen uns nun davor schützen, dass die Bosse versuchen, die Krise auf uns abzuwälzen. Hier findet ihr ein kurzes FAQ zu arbeitsrechtlichen Fragen als PDF, wie auch eine Broschüre zu Homeoffice.

 

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